Architektur erlebbar machen – für alle Beteiligten

Ob Pädagog:innen, Planer:innen, Architekt:innen oder Auftraggebende, aber auch die Endnutzer – Schüler:innen und Lehrpersonen – alle haben ihre ganz eigenen Bedürfnisse, wenn es um Lernräume geht.

Ästhetik, Effizienz, Nützlichkeit: Je nach Blickwinkel stehen andere Aspekte im Vordergrund. Genau hier setzt das Architektur-Lern-Labor an. Ziel ist es, den Dialog zwischen den Fachwelten Architektur und Pädagogik zu fördern und damit Lernräume zu gestalten, die den Bedürfnissen aller gerecht werden.

Was zeichnet einen optimalen Lernraum aus? Welche baulichen Lösungen können auf drängende Bildungsprobleme reagieren? Wie flexibel müssen Lernumgebungen sein, um die pädagogische Entwicklungen zu unterstützen? Diesen Fragen gehen wir im Architektur Lernlabor nach – gemeinsam mit Vertreter:innen aus Architektur und Pädagogik.

Lernlabor 2025: Fokus Gesundheit

Das diesjährige Lernlabor widmet sich dem Thema Gesundheit im Schulbau. Am farbenfrohen Stand werden anhand von Schulraumprojekten aus verschiedenen Architekturbüros unterschiedliche Ansätze zur Farbgestaltung in Schulen vorgestellt:

  • Wie beeinflussen Farben das Lern- und Aufenthaltsverhalten?
  • Welche Rolle spielt Farbgestaltung bei der Orientierung für kleine und grosse Kinder?
  • Wo finden wir gute Praxisbeispiele aus der Schweiz und dem Ausland?

Neben der Farbgestaltung werden weitere gesundheitsfördernde Aspekte in Schulbauten thematisiert:

  • Möglichkeiten für Rückzug und Ruhe
  • Die Verbindung von Innen- und Aussenräumen
  • Gemeinschaft vs. Individualität in Lernlandschaften
  • Architektonische Konzepte zur Förderung pädagogischer Entwicklungen

Das Lernlabor lädt ein, gemeinsam zu erkunden, wie Gesundheit und Wohlbefinden in Schulbauten architektonisch umgesetzt werden können und veranschaulicht, wie vielfältig gesundheitliche Aspekte im Schulbau berücksichtigt werden können.

Lernraum als Lebensraum

Keynote am 19. November, 13:00-13:45 Uhr

Guter Lernraum ist essenziell. Doch wie müssen Räume, einschliesslich Aussenräume beschaffen sein, um ihrer Rolle als „dritter Pädagoge“ gerecht zu werden? Wie können Pädagogik und Gestaltung ineinandergreifen, sodass Lernräume entstehen, die langfristig positive Spuren hinterlassen?In der Keynote Lernraum als Lebensraum werden die zentrale Fragen beleuchtet:

  • Welche Kompetenzen benötigen junge Menschen für die Zukunft – und wie kann Lernraum sie fördern?
  • Welche Qualitäten brauchen Lernräume, damit Kinder und Jugendliche Resonanz erfahren können?
  • Was geschieht, wenn wir den Mut haben, Schule neu zu denken – ohne Klassenzimmer, mit projektbasiertem Lernen und echter Verantwortung für Schüler:innen?

Die Keynote zeigt auf, wie Architekt:innen und Pädagog:innen gemeinsam Ansätze entwickeln können, um Lernräume als Lebensräume zu gestalten – flexibel, nachhaltig und menschenzentriert.

Swissdidac Bern
19. - 21. November 2025

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